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29. Kongress von Frauen in Naturwissenschaft und Technik29. Mai bis 1. Juni 2003 in BerlinSchwerpunktthema: standard:abweichung |
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KontaktOrganisationsteamDer Kongreß wurde organisiert von:Käthe und Clara Verein zur Förderung von Frauen und Mädchen in Naturwissenschaft und Technik e. V. finut03@finut.net Bei Rückfragen zu den WWW-Seiten: E-Mail an www@finut2003.leipzigerinnen.de Käthe und ClaraClara von SimsonClara von Simson studierte in Heidelberg und Berlin Mathematik, Physik und Chemie, promovierte 1923 in Chemie an der Friedrich-Wilhelm-Universität in Berlin, der heutigen Humboldt-Universität, und war dort bis 1933 als wissenschaftliche Assistentin am Physikalisch-Chemischen Institut tätig. Sie war schon in jungen Jahren in eine Arbeitsgruppe integriert, der namhafte Physikochemiker wie Walther Nernst, Max Bodenstein und Max von Laue angehörten. Im Jahr 1933 zwangen die Nationalsozialisten sie jedoch, ihre Stellung aufzugeben. Nach dem Krieg erhielt sie dann als Oberingenieurin für Thermodynamik eine Stelle an der Technischen Universität und konnte sich als erste Frau im Fach Chemie habilitieren. Von Simson, die sich im Akademischen Senat als erste Vertreterin der Privatdozenten engagierte, galt als ausgesprochen engagierte Dozentin. Sie war maßgeblich an der Satzung der Technischen Universität beteiligt. 1966 wurde sie mit der Verleihung des Titels "Ehrensenator der Technischen Universität" gewürdigt. Käthe Seidel Käthe Seidels berufliche Laufbahn nahm mit einer Ausbildung zur Korbflechterin ihren Anfang. Sie interessierte sich für die Reinigungskraft der Binse, erkannte deren Vermögen, in einem Zusammenspiel mit Sonne, Licht, Sauerstoff und Mikroorganismen Schadstoffe aus Wasser und Abwasser zu filtern und machte diese Entdeckung zum Thema ihrer Doktorarbeit und Habilitation. Bereits in den 1920er Jahren sprach sie von der Möglichkeit, naturnahe Abwasserreinigungsanlagen zu bauen. Als Leiterin der Außenstelle Krefeld des Max-Planck-Instituts für Limnologie baute und untersuchte sie mit einem Team, in dem fast nur Frauen arbeiteten, die ersten Pflanzenkläranlagen. Die von ihr in vielen Versuchsreihen entwickelten Anlagen fanden weltweit Beachtung. Allerdings war Seidel die Vermarktung ihres Produkts nicht wichtig, so dass der Name der Professorin lange Zeit nur in Fachkreisen Beachtung fand. Dort ging sie als "Binsen-Käthe" in die Geschichte ein. InhaltInhaltlich Verantwortliche gemäß § 6 MDStV: Antje GeißenhönerHaftungshinweisTrotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernehmen wir keine Haftung für die Inhalte externer Links. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich. |